Nachdem der Vater durch eine Mine den Tod gefunden hat, sind fünf Geschwister im iranischen Kurdistan auf sich selbst gestellt. Damit ihr sterbenskranker Bruder die nötige Operation bekommen kann, heiratet Rojine kurzerhand einen Iraker, der verspricht, die Operation zu bezahlen. Doch dann überlegt er es sich anders. Nun versucht Bruder Ayoub, mit dem Schmuggel von Autoreifen über die verminte Grenze das Geld zu beschaffen...

Dieses mehrfach ausgezeichnete Melodram des iranischen Regie-Debütanten Bahman Ghobadi schildert in bemerkenswerten Bildern den harten Überlebenskampf in Kurdistan. Vieles wirkt hier fast schon dokumentarisch, zumal der Film durchweg mit Laien-Darstellern besetzt ist. Denn es werden die Geschwister von tatsächlichen Geschwistern gespielt. Großartig: die Landschaftsaufnahmen von Kameramann Saed Nikzat.