Eine tolle Hochzeit: Bräutigam Pierre und Gäste warten in der Kirche, während Braut France zu Hause den Safe ausräumt und verschwindet. Daraufhin beauftragt Pierre seinen alten Freund Primo, Braut und Geld wiederzubeschaffen. Primo macht sich gleich auf die Socken und beginnt in Frances Heimatort, einem kleinen Kaff in der Champagne. Nach und nach erschließt sich ihm das Bild einer Frau mit extremen Bindungsängsten. France hält es bei keinem Mann lange aus und lässt sich für sexuelle Dienste bezahlen. Das fasziniert Primo, denn auch in seinem Gefühlsleben liegt einiges im Argen.

Der Vorspann ist aufgemotzt, als ginge jetzt gleich nur noch die Post ab - mit grellroter, dynamisch schräger und ins Bild huschender Schrift, dazu gibt's drängende, perkussive Musik. Aber der Vorspann ist dann mit Abstand das flotteste in diesem schnarchnasigen, zudem schlecht fotografierten Seelen-Schmu, dessen Handlung so zäh ist wie ein vier Jahre alter Kaugummi unter dem Kinosessel.