Sieben Nominierungen, sieben Golden Globes: Die Musical-Romanze "La La Land" hat bei der Gala in Los Angeles einen neuen Rekord aufgestellt. Die beiden Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone wurden als beste Darsteller ausgezeichnet, Damien Chazelle für die beste Regie.

Das gab es noch nie: Mit sieben von sieben möglichen Trophäen ist der Hollywood-Streifen "La La Land" (ab 12. Januar im Kino) der große Gewinner der 74. Golden Globe Awards. Bislang hatte ein Film höchstens sechs Auszeichnungen erhalten.

Die Hommage an das goldene Zeitalter des Musicals wurde als beste Komödie, für das beste Drehbuch (Damien Chazelle), den besten Soundtrack sowie den besten Song ausgezeichnet. Weiter wurden Ryan Gosling und Emma Stone als beste Hauptdarsteller sowie Damien Chazelle für die beste Regie geehrt.

Golden Globes für Casey Affleck und Isabelle Huppert

Ebenfalls über einen Golden Globe Award freuen durften sich Casey Affleck, der als bester Darsteller für seine Rolle in dem Drama "Manchester By the Sea" (ab 19. Januar im Kino) ausgezeichnet wurde sowie Isabelle Huppert, die den Preis als beste Darstellerin in einem Drama für ihre Leistung in "Elle" (ab 16. Februar im Kino) entgegen nahm. Bestes Drama wurde "Moonlight" (ab 9. März im Kino).

Als beste Serien des Jahres sind zudem "The Crown" (Drama) und "Atlanta" (Musical/Komödie) ausgezeichnet worden. Billy Bob Thornton erhielt einen Golden Globe als bester Darsteller in "Goliath", Claire Foy bekam den Preis als beste Darstellerin ("The Crown").

Die Preisträger der 74. Golden Globe Awards im Überblick:

- Bestes Filmdrama: "Moonlight"
- Bestes Komödie oder Bestes Musical: "La La Land"
- Bester Darsteller, Drama: Casey Affleck ("Manchester By the Sea")
- Beste Darstellerin, Drama: Isabelle Huppert, "Elle"
- Beste Regie: Damien Chazelle ("La La Land")
- Bester Darsteller, Komödie oder Musical: Ryan Gosling ("La La Land")
- Beste Darstellerin, Komödie oder Musical: Emma Stone ("La La Land")
- Bester Nebendarsteller: Aaron Taylor-Johnson ("Nocturnal Animals")
- Beste Nebendarstellerin: Viola Davis ("Fences")
- Bester Animationsfilm: "Zoomania"
- Bestes Drehbuch: Damien Chazelle ("La La Land")
- Bester Soundtrack: Justin Hurwitz ("La La Land")
- Bester Song: "City of Stars" aus "La La Land"
- Bester fremdsprachiger Film: "Elle" aus Frankreich
- Cecil B. DeMille Award fürs Lebenswerk: Meryl Streep

- Beste Serie, Drama: "The Crown"
- Bester Darsteller, Drama: Billy Bob Thornton ("Goliath")
- Beste Darstellerin, Drama: Claire Foy ("The Crown")
- Beste Serie, Musical oder Komödie: "Atlanta"
- Beste Darstellerin, Musical oder Komödie: Tracee Ellis Ross ("black-ish")
- Bester Darsteller, Musical oder Komödie: Donald Glover ("Atlanta")
- Beste Miniserie oder bester Fernsehfilm: "The People v. O.J. Simpson: American Crime Story"
- Beste Darstellerin, Miniserie oder Fernsehfilm: Sarah Paulson ("The People v. O.J. Simpson: American Crime Story")
- Bester Darsteller, Miniserie oder Fernsehfilm: Tom Hiddleston ("The Night Manager")
- Beste Nebendarstellerin, Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Olivia Colman ("The Night Manager")
- Bester Nebendarsteller, Serie, Miniserie oder Fernsehfilm: Hugh Laurie ("The Night Manager")