Fred Ward

Kerniger Kerl mit Herz und Verstand: Fred Ward. Vergrößern
Kerniger Kerl mit Herz und Verstand: Fred Ward.
Fotoquelle: Helga Esteb/shutterstock.com
Fred Ward
Geboren: 30.09.1942 in San Diego, Kalifornien, USA

Er ist irisch-schottischer Abstammung mit einem Schuss Cherokee-Blut in den Adern. Aufgewachsen in Texas zieht er im Alter von 13 Jahren nach dem Tod der Mutter zu seiner Tante ins französische Viertel von New Orleans. Es folgen Militärdienst bei der Luftwaffe und eine Ausbildung am Herbert Berghof Studio. Das Studium verdient er als Holzfäller in Alaska und bei einem Sprengkommando. Nach der Ausbildung geht er nach Europa und spielt 1972/73 in zwei Fernsehfilmen von Rossellini über "Cosimo de Medici" und in "Descartes". Er synchonisiert ins Englische, vor allem Italowestern. Nach seiner Rückkehr in die USA, Ende 1975, schließt er sich einer Theatertruppe an. Mit der Rolle des Gus Grisson in "Der Stoff, aus dem die Helden sind" beginnt seine eigentliche Kinokarriere.

1990 ist die Rolle des Henry Miller in "Henry & June" eine große Herausforderung. Doch Regisseur Philip Kaufman, der in seinem bemerkenswerten Kinodebüt "Der Minnesota-Überfall" amerikanische Volkshelden entmythologisiert, enttäuscht: sein Henry-Miller-Film ist - ähnlich wie die Kundera-Verfilmung "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" (1987) - hochgestylter, mit seltsamer Erotik aufgepeppter Kitsch. Gute Schauspieler quälen sich ab mit dem, was von ihnen verlangt wird: Fred Ward als Henry Miller ist dennoch eindrucksvoll, Maria de Medeiros als Anais Nin müht sich redlich. Einzig Uma Thurman vermittelt die June Miller mit erotischem Feuer, sodass sie in den wenigen Auftritten das Bild beherrscht.

In anderen Filmen kann der wunderbar klare und intensive Schauspieler, der nicht viele Worte macht, mehr überzeugen:So ist er der Pauling in George Armitages "Miami Blues" (1988) neben Alec Baldwin und Jennifer Jason Leigh. Als verständnisvoller Lehrer in John 'N. Smith' "Zug der Träume". In Dennis Hoppers "Backtrack" (1989) kommt er bloß zu einer kleinen Gastrolle. Später ist er der Jack Milton in Michael Apteds "Halbblut" (1992), der Privatdetektiv Phillip Lovecraft in Martin Campbells "Hexenjagd in L.A." (1991), der Walter Stuckel in Robert Altmans böser Hollywoodsatire "The Player" (1992), der Paris in Alan Rudolphs "Equinox - Zwischen Nacht und Tag" (1992) und der Rocco in Peter Segals "Die nackte Kanone 33 1/3".

Ferner der Stuart Kane in Altmans kunstvoll verstricktem Story-Puzzle "Short Cuts" (1993) sowie einer der beiden FBI-Agenten, die in Andrew Davis' "Außer Kontrolle" (1996) in einem Sabotageakt ermitteln. An der Seite von Meryl Streep in Jim Abrahams "Solange es noch Hoffnung gibt" (1997) mimt er den Dave.

Zu den weitern Filmen von Fred Ward zählen: "Jahrmarkt" mit Jodie Foster, "Flucht von Alcatraz" (beide 1979), Walter Hills "Die letzten Amerikaner" (1981), "Timerider - Die Abenteuer des Lyle Swann" (1982), Mike Nichols' "Silkwood", "Die verwegenen Sieben", "Liebe auf Zeit" (alle 1983), "Crazy Love - Liebe schwarz auf weiß", "Remo - Unbewaffnet und gefährlich" (beide 1985), "Schnee in Florida" (1986), "Saigon", "Zwei mal Zwei" (beide 1987), "Der Prinz von Pennsylvania" (1988), der Horror-Filmspaß "Im Land der Raketenwürmer" (1990), "Canyon Cop", "Four Eyes And Six Guns" (beide 1991), "Zwei Körper" (1993), "Tremors II" (1995), "Bloody Wedding - Die Braut muß warten", "Gefährliche Schönheit - Die Kurtisane von Venedig" (beide 1997), "Expedition in die grüne Hölle" (1998), "Red Team", "The Crow III" (beide 1999), "Der Chaos Factor", "Road Trip", "Circus" (alle 2000), "Joe Dreck", "Mister Undercover" (beide 2001), "Genug", "Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen" (2002), "Coast to Coast", "Masked and Anonymous" (beide 2003), "10.5", "The Last Ride", "Funky Monkey" (alle 2004), "The Wild Stallion" (2006), "ER" (Serie), "Zauber der Liebe" (beide 2007), "Exit Speed", "Management" (beide 2008), "L' Affaire Farewell", "Armored" (beide 2009), "30 Minuten oder weniger" (2011), "2 Guns" (2013).


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