Aristokratischer Charme: Matthew Goode.
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Matthew Goode

Matthew William Goode
Lesermeinung
Geboren
03.04.1978 in Exeter, Devon, England, Großbritannien
Alter
43 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Ein gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen: Matthew Goode sieht aus wie die jüngere Version von Jeremy Irons. Beide Schauspieler versprühen eine gewisse Portion aristokratischen Charme, sehen gut aus, sind groß gewachsen und sehr elegant. Da wundert es niemanden, dass beide Darsteller sogar in die gleiche Rolle schlüpften. In der TV-Serie "Wiedersehen in Brideshead" spielte Jeremy Irons - damals 32-jährig - den Offizier Charles Ryder, ein gutes Vierteljahrhundert später übernahm Matthew Goode - 30-jährig - diese Rolle in der Julian Jarrold-Wiedersehen mit Brideshead.

Nach einem Schauspielstudium an der Universität von Birmingham und einer Zusatzausbildung an der Webber Douglas Academy of Dramatic Arts in London stand Matthew Goode zunächst für verschiedene Theaterproduktionen auf der Bühne. 2002 gab er sein Debüt vor der Kamera. Gavin Millars "Aschenputtels Geheimnis" an der Seite von Stockard Channing und Jonathan Pryce war die Bildschirmpremiere des damals 24-jährigen Engländers. Nach einem Auftritt in der TV-Serie "Bounty Hamster" sah man ihn in Fernando Colomos "Al sur de Granada" (2003) erstmals auf der großen Leinwand. Darüber hinaus spielte er in der Folge "Mein ist die Rache" den Bruder von "Inspector Lynley" in der gleichnamigen Krimi-Serie nach den Romanen von Elizabeth George.

Mit der Rolle des jungen Ben, der sich in Andy Cadiffs romantischer Komödie "American Princess" in die Tochter des amerikanischen Präsidenten verguckt, übernahm er erstmals eine Rolle außerhalb seines Heimatlandes und bewies, dass auch angehende britische Charakterdarsteller Fehler bei der Auswahl ihrer Engagements machen können. Neben Mandy Moore, die den Part der Präsidententochter übernahm, wirkt der gut aussehende Engländer wie ein Stichwortgeber. Doch selbst Romantikkomödien, die im "Reich naiver Jungmädchenträume" angesiedelt sind und nur wenig Publikum ins Kino ziehen, können einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter bedeuten. Matthew Goode wurde für seine darstellerische Leistung gelobt und erhielt 2004 zwei Nominierungen für den Teen Choice Award. Anschließend sah man ihn in Tom Vaughans historischer TV-Mini-Serie "He Knew He Was Right" (2004) und in John Stricklands Verfilmung "Miss Marple: Ein Mord wird angekündigt" (2005).

In der Zwischenzeit war Woody Allen auf Matthew Goode aufmerksam geworden und besetzte ihn in dem hochgelobten Thriller "Match Point" als Tom Hewett, einen versnobten Briten aus gutem Hause, der den Tennisspieler Chris Wilton (gespielt von Jonathan Rhys Meyers) zu mehr gesellschaftlicher Anerkennung verhilft. Danach gab Goode Piper Perabos Ehemann in der tragikomischen Beziehungsgeschichte "Eine Hochzeit zu Dritt" und erlebte neben Imelda Staunton "Wilde Zeiten auf der Insel" (beide 2005). Ein Jahr später schlüpfte er in Agnieszka Hollands fiktiver Beethoven-Biografie "Klang der Stille" in die Rolle des Ingenieurs Martin Bauer, dessen große Liebe Anna Holtz (blasse Darstellung von Diane Kruger) als Kopistin bei Ludwig van Beethoven beschäftigt ist, und übernahm damit - gewohnt charismatisch - den Gegenpart zu dem als Beethoven grandios aufspielenden Ed Harris.

In Scott Franks Regiedebüt "Die Regeln der Gewalt" sieht man Goode gemeinsam mit Jeff Daniels vor der Kamera. 2009 folgte der Part des Ozymandias in Zack Snyders Comic-Adaption "Watchmen - Die Wächter". Im selben Jahr war Goode außerdem als junger Liebhaber von Colin Firth in Tom Fords mehrfach preisgekröntem Regiedebüt "A Single Man" zu sehen. Anschließend übernahm er einen Part in der von sämtlichen Kritikern verrissenen Liebeskomödie "Verlobung auf Umwegen" als Pub-Besitzer Declan O'Callaghan. Der mürrische junge Mann begleitet die in der irischen Provinz gestrandete Schönheit Anna (gespielt von Amy Adams) nach Dublin und erlebt mit ihr eine Reise voller Hindernisse, die unweigerlich in Richtung Happy-End führt.

Weitere Filme mit Matthew Goode: "Stoker" (2013).

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