Sabine Orléans

Sabine Schwanz
Lesermeinung
Geboren
16.06.1960 in Düsseldorf, Deutschland
Alter
61 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die 1960 geborene Schauspielerin absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hanover (1979-1983) und nahm danach sofort ein Engagement an den Wuppertaler Bühnen an. 1990 wechselte sie ans Berliner Schillertheater, sie spielte am Wiener Burgtheater (1993-1995) und am Schauspielhaus Bochum (1996-1999), wo sie der damalige Intendant Leander Haußmann unter anderem als Helena in Shakespeares "Sommernachtstraum" besetzte. 2000 zog es Sabine Orléans an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg (bis 2004), wo sie als Arkadina in Tschechows "Die Möwe" (2000), als Klytaimnestra in Aischylos' "Orestie" (2001) und in Koltès "Roberto Zucco" (2002) zu sehen war. Seit 2005 gehört sie zum Niedersächsischen Staatstheater in Hannover, wo sie in La Butes "Fettes Schwein" (2005), in Shakespeares "Othello" (2006) und in Edward Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (2007) zu bewundern war.

Doch die Karriere von Sabine Orléans beschränkt sich seit Ende der Neunzigerjahre nicht mehr nur auf Theater, sondern mittlerweile ist Sabine Orléans auch ein schauspielerisches Schwergewicht im Fernsehen. Nach anfangs kleineren Rollen in Krimis wie "Die Männer vom K3 - Blutsverwandtschaft" (1997) und in Helmut Dietls kontrovers diskutierter Komödie "Late Show" (1998) sah man Sabine Orléans bereits 1999 in dem Kölner "Tatort" "Tatort - Kinder der Gewalt" - was im deutschen Fernsehen immer noch einem Ritterschlag gleichkommt. Ebenfalls 1999 entstand die witzige Ost-Komödie "Sonnenallee", das Kinodebüt ihres damaligen Theaterintendanten Leander Haußmann, und in dem Krimi "Gesteinigt - Der Tod der Luxuslady" besetzte Regisseur Sabine Orléans als die erfahrene Kommissarin Monika Thiele, die einen Mord aufzuklären hat. Nach einer kleinen Nebenrollen in der gut besetzten und recht bunten Komödie "Mein Vater, die Tunte" (2000) spielte sie auch in Marc Hertels Actionthriller "Die Explosion - U-Bahn-Ticket in den Tod" (2001).

Darüber hinaus stand Sabine Orléans 2001 mit Dirk Bach für die siebenteilige Krimiserie "Der kleine Mönch" vor der Kamera, bevor sie in dem Drama "Königskinder" (2003) zu sehen war. Eine witzige Komödie war dagegen Matthias Lehmanns "Zwei Zivis zum Knutschen" (2005) und in dem "Tatort" "Tatort - Der Frauenflüsterer" (2005) stand sie mit dem Münsteraner Ermittler-Duo Jan Josef Liefers und Axel Prahl vor der Kamera. Ganz hervorragend war auch ihre Darstellung der schwergewichtigen Mutter von Tiffany alias Viktoria Gabrysch in Katinka Feistls Psychodrama "Siehst du mich?" (2005), die ihre heranwachsende Tochter unbedingt an sich binden möchte.

Nach einem weiteren "Tatort"-Auftritt ("Tatort - Stille Tage", 2006) besetzte sie Dieter Wedel in seiner volltrefflichen Komödie "Mein alter Freund Fritz" (2006), "Tatort - Sterben für die Erben" (2007) war erneut ein "Tatort"-Krimi, dieses Mal mit Ulrike Folkerts, und "Späte Aussicht" (2007) eine stark gespielte und inszenierte Tragikomödie von Sylvia Hoffmann um die Missstände in Altenpflegeheimen. Ihre erste Serienhauptrolle spielte Sabine Orléans schließlich 2008 in der Krankenhausserie "Dr, Molly & Karl", in der sie gekonnt die Ärztin Dr. Susanne Molberg alias Molly verkörpert.

Weitere Filme mit Sabine Orléans: "Im Fadenkreuz - Die Feuertaufe" (1999), "Die Salsaprinzessin" (2001), "Geschlecht weiblich", "Adelheid und ihre Mörder" (Serie, beide 2003), "Unser Pappa - Herzenswünsche", "Cowgirl" (beide 2004), "Gegen jedes Risiko", "Einfache Leute" (beide 2005), "Gier", "Liebe am Fjord - Der Gesang des Windes" (beide 2010), "Löwenzahn - Das Kinoabenteuer" (2011), "Der Hafenpastor" (2012).

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