Der Seniorchef Karl Grimm wird tot im Vestibül seines Hotels aufgefunden. Anlass für seine erwachsenen Kinder, Heike, Walter und Pia den Erbenkrieg zu beginnen. Keiner der drei ist sich zu schade, den Verdacht auf die Geschwister zu lenken und sich selbst in einem möglichst guten Licht darzustellen. Lena Odenthal muss eine Mauer von Lügen, Intrigen und Verdächtigungen überwinden - und dabei kann sie nicht einmal auf die offizielle Hilfe ihres Kollegen Mario Kopper zählen, denn der müht sich in der Küche des Hotels ab. Durch eine Verwechslung hält Tochter Pia den Kommissar für den neuen Koch und schickt ihn - ehe er die Verwechslung aufklären kann - in die Küche. Dort versucht Mario Kopper zwischen Kartoffelsalat und Jägerschnitzel über die Angestellten an wichtige Informationen zu dem Mordfall heranzukommen...

Mit dieser Regiearbeit legt Lars Montag ("Der Mann, den sie nicht lieben durfte"), sonst eher Spezialist für harmlose Komödienunterhaltung, sein "Tatort"-Debüt vor. Das ist zwar solide inszeniert, aber die Drehbuchvorlage von Dorothee Schön ist einfach langweilig, obwohl die Autorin zuvor schon die Vorlagen zu zwölf weiteren Episoden (u.a. "Tatort - Stiller Tod", "Tatort - Eine Leiche zu viel", "Tatort - Mann über Bord") der erfolgreichen Krimiserie lieferte.