Für all diejenigen, die sich mit ihren Kindern, Enkeln, Nichten oder Neffen einen vergnüglichen Kinonachmittag machen wollen, ist dieser Streifen genau die richtige Wahl.

In gewissen Zügen erinnert er an die "Beethoven"-Filme (1993-2014), denn auch hier steht die herzerwärmende Story eines Hundes im Vordergrund, der das Leben seiner Herrchen komplett umkrempelt. Anders als "Marley & Ich" (2008), der ein ähnliches Sujet aufweist, äußern sich die komischen Szenen in "Bailey - Ein Freund fürs Leben" erfreulicherweise nicht überdreht, sondern angenehm realistisch. Darunter mischen sich abwechslungsreich emotionale Momente, die mitunter zu Tränen rühren.

Niedliche Produktion

Der kleine Ethan (Bryce Gheisar) wünscht sich ein Haustier. So verschlägt es ihn und seine Mutter ins Tierheim, wo sie einen Golden-Retriever-Welpen auswählen und ihn auf den Namen Bailey taufen.

Der tapsige Vierbeiner wird zum festen Bestandteil der Familie und geht mit deren Mitglieder, insbesondere mit Ethan, durch dick und dünn. Er hilft diesem im Teenageralter (nun gespielt von K.J. Apa) beispielsweise beim ersten Liebeskummer und deren Bewältigung. Und selbst nach Baileys Tod  ist der tierische Spaß noch nicht vorbei, denn der Rüde wird als Schäferhündin wiedergeboren.

Perspektivenwechsel

Der schwedische Regisseur Lasse Hallström bediente sich in seinem Werk, das den ersten Teil einer amerikanischen Bestseller-Reihe von W. Bruce Cameron adaptiert, einer besonderen Erzähltechnik. Er beschreibt das Geschehen nämlich aus der Sicht des Hauptcharakters, des Hundes Bailey. Oft lässt dies Handlungen kitschig werden, doch hier garniert es den Film mit dem gewissen Etwas.