Erst vergangenen Herbst erschien mit dem Katastrophenfilm "Deepwater Horizon" das zweite Peter-Berg-Werk mit Mark Wahlberg, da steht nicht mal ein halbes Jahr später schon das nächste in den Startlöchern:

Stadt im Ausnahmezustand

In "Boston" spielt Wahlberg den Sergeant Tommy Saunders, der für eine gewisse Zeit zum Streifenpolizisten degradiert wurde. So hat er auch genau am Tag des Boston Marathons Aufsichtsdienst an der Strecke. Eigentlich ein Routine-Job, doch dann ereignet sich das, womit niemand gerechnet hat: Kurz vor dem Zieleinlauf explodiert erst eine und dann die zweite Bombe. Es gibt zahlreiche Verletzte und drei Todesopfer.

Als klar wird, dass es sich um einen Terroranschlag handelt, übernimmt das FBI unter der Leitung von Special-Agent Richard DesLauries (Kevin Bacon) die Ermittlungen. Es folgt eine Jagd nach den Attentätern, bei denen das FBI, Terrorexperten und die örtlichen Behörden eng zusammenarbeiten. Aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt.

Spannend bis zum Schluss

Anstatt eines Films über den Terror hat Peter Berg ein Werk geschaffen, das das Augenmerk auf den Zusammenhalt in Zeiten der Bedrohung legt. Mark Wahlbergs Figur agiert als Bindeglied zwischen mehreren Handlungssträngen, die namhaft besetzt sind (John Goodman, J. K. Simmons, Rachel Brosnahan).

Besonders die rastlose Erzählweise, die kaum Zeit für eine Verschnaufpause lässt, und der gekonnte Einsatz der Handkamera machen den Thriller, trotz des bekannten Ausgangs der Verbrecherjagd, zu einem mitreißenden Kinoerlebnis.