Den Himmel gibt's echt

KINOSTART: 06.11.2014 • Drama • USA (2014) • 99 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Heaven Is For Real
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
USA
Budget
12.000.000 USD
Einspielergebnis
101.332.962 USD
Laufzeit
99 Minuten
Kamera

Die Familie von Handwerker und Reverend Todd Burpo hat es nicht leicht. Vor Jahren verlor Sonja während der Schwangerschaft ihre Tochter und jetzt wird ihr Sohn Colton so schwer krank, dass er ins Krankenhaus muss und beinahe gestorben wäre. Doch nach dem Krankenhausaufenthalt ist Colton wie ausgewechselt.

Sein Vater wundert sich zunächst, dass er von Dingen berichtet, die während seiner Operation geschehen sind und die der Junge unmöglich gesehen haben kann. Als er dann auch noch von Begegnungen mit längst Verstorbenen erzählt, ist Vater Todd zunächst ebenso schockiert wie fasziniert, plaudert der Vierjährige doch auch über die Existenz des Himmels und der Begegnung mit Jesus ...

Klebrig-zuckersüßer Brei

Und wieder ein christliches Erbauungsfilmchen, mit dem sich - vor allem in den USA - mächtig Kasse machen lässt. Was dank Kübler-Ross und deren Nah-Tod-Geschichten vielleicht ein interessantes Werk über so genannte PSI-Phänomene hätte werden können, entpuppt sich leider als klebrig-zuckersüßer Brei aus dem konservativen Hollywood-Lager, das diese angebliche wahre Geschichte mit triefig kitschigen Bildern auf dümmliches Postkartenniveau heruntergeschraubt hat.

Aber in einem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem die TV-Prediger mit ihrem Obskurantismus gleich tonnenweise Geld scheffeln, darf die Filmindustrie nicht hinten anstehen. Dass aber der Regisseur und Autor des Films Randall Wallace heißt, verwundert schon, denn er lieferte etwa das Drehbuch zu Mel Gibsons Highlander-Epos "Braveheart".

Darsteller
Schlagfertig und charmant: Greg Kinnear
Greg Kinnear
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