Tati (Ignacio Benitez, mit Paola Rotela) schmiedet
Pläne ...

Der Weg nach San Diego

KINOSTART: 15.09.2006 • Komödie • Argentinien (2006) • 98 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
El camino de San Diego
Produktionsdatum
2006
Produktionsland
Argentinien
Laufzeit
98 Minuten
Regie

Forstarbeiter Tati lebt im Urwald im nördlichen Argentinien und ist trotz des geringen Verdienstes und der schweren Arbeit immer fröhlich. Und ist ein leidenschaftlicher Fan von Diego Armando Maradona. Er spricht die ganze Zeit vom Fußballgott, weiß jedes Detail über ihn und hat sich sogar die 10 auf den Rücken tätowieren lassen, die Trikot-Nummer seines Idols. Gegen Entgelt sucht Tati Wurzeln für Silva, der daraus Figuren für die Touristen schnitzt. Als er wieder einmal durch den Wald streift, entdeckt er eher zufällig einen umgestürzten, verwitterten Baum und sieht in einem Teil der Wurzel sofort einen jubelnden Maradona. Als er erfährt, dass sein Idol unter mysteriösen Herzbeschwerden in ein Krankenhaus in Buenos Aires eingeliefert worden ist, weiß er plötzlich: Der Fund der "Statue" war kein Zufall, es war ein Zeichen des Himmels, eine Botschaft an ihn. Er fasst er den Entschluss, sie dem Meister persönlich zu überreichen, um ihn mit den heiligen Kräften der Wurzel bei der Genesung einer Krankheit zu unterstützen ...

Der argentinische Regisseur Carlos Sarin ("Historias minimas", "Bombón - Eine Geschichte aus Patagonien") drehte diesen witzigen Mix aus Roadmovie und Komödie, die ihren Protagonisten (überzeugend: Ignacio Benitez) auf eine Reise durchs halbe Land führt. Sensibel erzählt und von den Laiendarstellern mit viel Enthusiasmus verkörpert, gelang Sarin ein wunderbares Genrewerk, das gleichzeitig eine Liebeserklärung an sein Land und seinen wohl größten Fußball-Star ist. "Der Weg nach San Diego" wurde 2006 mit dem Großen Preis der Jury auf dem Filmfestival von San Sebastian ausgezeichnet.

Foto: BR/Telepool

Weitere Darsteller

Neu im kino

Rex Gildo - Der letzte Tanz
Dokumentarfilm • 2022
prisma-Redaktion
Im Westen nichts Neues
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Juan Romero (Elyas M'Barek) lassen seine Zweifel keine Ruhe. Er ist das filmische Pendant zu Juan Moreno und eine der beiden Hauptfiguren in Michael "Bully" Herbigs neuem Film "Tausend Zeilen", der den Fall Relotius satirisch aufarbeitet.
Tausend Zeilen
Drama, Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Mittagsstunde
2022
Don't Worry Darling
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Moonage Daydream
Dokumentarfilm • 2022
prisma-Redaktion
Ticket ins Paradies
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Lieber Kurt
Komödie • 2022
Orphan: First Kill
Horror • 2022
prisma-Redaktion
Das Leben ein Tanz
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Alle für Ella
Komödie • 2022
Das Glücksrad
Drama • 2021
prisma-Redaktion
Freibad
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Kein Blockbuster-Stoff, trotzdem ein echtes Kino-Erlebnis: Mit "Three Thousand Years of Longing" präsentiert George Miller seinen zehnten Spielfilm.
Three Thousand Years of Longing
Fantasy • 2022
prisma-Redaktion
Die Känguru-Verschwörung
Satire • 2022
prisma-Redaktion
After Forever
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Beast – Jäger ohne Gnade
Horror • 2022
prisma-Redaktion
Mein Lotta-Leben – Alles Tschaka mit Alpaka!
Kinderfilm • 2022
prisma-Redaktion
Jagdsaison
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Der Gesang der Flusskrebse
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr
2021
prisma-Redaktion
Nope
2022
prisma-Redaktion
Der junge Häuptling Winnetou
Abenteuerfilm • 2021
Nicht ganz koscher – Eine göttliche Komödie
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Bullet Train
Actionkomödie • 2022
prisma-Redaktion
Guglhupfgeschwader
2022
prisma-Redaktion
Hatching
Fantasy • 2022
prisma-Redaktion
Der perfekte Chef
Komödie • 2021
prisma-Redaktion
DC League of Super-Pets
Animationsfilm • 2022
prisma-Redaktion
Bibi & Tina – Einfach anders
Abenteuerfilm • 2022
prisma-Redaktion

BELIEBTE STARS