Kehren der Zivilisation den Rücken: Peter
Schneider (l.) und Timur Massold

Die Summe meiner einzelnen Teile

KINOSTART: 02.02.2012 • Drama • Deutschland (2011) • 117 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Die Summe meiner einzelnen Teile
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
117 Minuten

Einst schienen Martin alle Türen offen zu stehen. Der geniale Mathematiker hatte einen gut bezahlten Job mit hohen Karrierechancen und eine tolle Freundin. Doch Martin hat bis zur Erschöpfung und darüber hinaus gearbeitet. Was folgte, war ein totaler Zusammenbruch. Gerade aus der Psychiatrie entlassen, verliert er Job und Freundin. Martin schottet sich ab, hat Verfolgungswahn und sucht sein Heil in der Welt der Zahlen. Erst als er einen seltsamen wie geheimnisvollen russischen Jungen trifft, scheint Martin wieder in die reale Welt zu finden. Er flüchtet mit dem Jungen in den Wald und versucht dort, ein Leben ohne die Zwänge des normalen Alltags aufzubauen ...

Und wieder nahm sich Regisseur Hans Weingartner ("Die fetten Jahre sind vorbei") eines Themas an, dass ein hohes Potential an Gesellschaftskritik birgt. Auch wenn die kritischen Momente hier mit überdeutlichem Zeigefinger ablaufen, nerven die vielen Unstimmigkeiten in diesem mitunter hanebüchenen Psychodrama über gesellschaftliche Zwänge, den daraus resultierenden Widerstand und der verzweifelte Versuch eines Neuanfangs. Schade, da helfen auch die vielen wunderbaren Bilder nicht wirklich.

Foto: Wild Bunch

Darsteller
Vollblutschauspielerin Julia Jentsch.
Julia Jentsch
Lesermeinung
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