Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gilt der australische Musiker Percy Grainger als genialer Pianist. Doch durch seine verspielte, oft kindlich-unkonventionelle Art wird er zum "enfant terrible" der feinen Gesellschaft, schockiert manchmal mit unberechenbaren Interpretationen und kuriosen Eigenkompositionen. Auch privat führt Grainger eine exzentrisches Leben: Mit seiner Mutter Rose verbindet ihn mehr als gewöhnliche Mutterliebe, und in Percy schlummert ein sadomasochistischer Geist, der manchmal geweckt wird. Dies bekommt auch seine Schülerin und Geliebte Karen zu spüren...

Ein Abschnitt im Leben des Exzentrikers Percy Grainger (1882 - 1961, Selbstmord in New York), der Liebhabern klassischer Musik ein Begriff ist, ansonsten aber eher als unbekannt gilt. Nach dem Theaterstück "Percy & Rose" drehte Peter Duncan eine Musiker-Biografie, als hätte Ken Russell auf dem Regie-Stuhl gesessen. Doch der Film plätschert zu sehr vor sich hin, besitzt kaum Dramatik und dürfte nur für ein interessiert Publikum Unterhaltungswert bieten.