Niemand darf die wahre Identität von Osama (Marina Golbahari) entdecken

Osama

KINOSTART: 15.01.2004 • Drama • Afghanistan, Irland, Japan (2003) • 83 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Osama
Produktionsdatum
2003
Produktionsland
Afghanistan, Irland, Japan
Budget
46.000 USD
Laufzeit
83 Minuten
Nach der Machtübernahme durch die Taliban stehen in Afghanistan tausende Witwen und alleinstehende Frauen vor einem unüberwindlichen Problem: Wie sollen sie ihren Lebensunterhalt verdienen, wenn sie nur in Begleitung männlicher Verwandter das Haus verlassen dürfen? Eine Mutter beschließt, ihre zwölfjährige Tochter als Sohn zu verkleiden, damit sie sie zu ihrer Arbeit begleitet. Als die Mutter ihre Arbeit verliert, muss das Mädchen die Familie ernähren. Als Junge bekommt sie ienen Job bei einem Milchmann, der mit ihrem im Krieg gefallenen Vater befreundet war. Durch die Verkleidung ist das Mädchen gezwungen, an den religiösen Riten der Männer teilzunehmen und die Koranschule zu besuchen. Doch die männlichen Verhaltensweisen sind ihr fremd. Und die Furcht vor der Enttarnung wächst mit jedem Tag...

"Osama" ist der erste lange Spielfilm, der nach dem Ende der Taliban-Herrschaft in Afghanistan gedreht wurde. Die Darsteller sind Laien, die Hauptfigur ist wie in so vielen von Zensur reglementierten Kulturen ein Kind, ein junges Mädchen. Regisseur und Drehbuchautor Siddiq Barmak wurde für dieses Werk in Cannes mit Standing Ovations gefeiert, mit der Mention Spéciale der Quinzaine des Réalisateurs bedacht, von der Unesco mit der Fellini-Medaille und von der Auslandspresse in den USA sogar mit dem begehrten Golden Globe ausgezeichnet.

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