Die junge Angele, ein armes Mädchen vom Lande, tritt als Hausmädchen in die Dienste eines Großgrundbesitzers ein. Als sie den jungen Gregoire kennenlernt, ist es für sie die große Liebe. Nach einem One-Night-Stand will dieser von ihr jedoch nichts mehr wissen ...

Der französische Schauspieler Vincent Pérez ("Die Bartholomäusnacht", "Intimacy") inszenierte mit "Peau d'Ange - Engel weinen nicht" seinen ersten Spielfilm, zu dem er gemeinsam mit seiner Frau Karine Silla auch das Buch verfasste. Ohne sich im Ton zu vergreifen und ohne esoterischen Kitsch schildert er mit bemerkenswerter Sensibilität die eigentlich gar nicht so ungewöhnlichen Erlebnisse einer jungen Frau, die nicht von dieser Welt ist, ohne deshalb abgehoben zu sein. Dass dies gelingt, liegt an dem geradezu hypnotischen Spiel von Morgane Moré und Gérard Depardieus Sohn Guillaume, der mit Pérez 2002 auch für den Thriller "Vergiftete Moral" vor der Kamers stand.

Foto: ARD/Degeto