Der begabte Anakin Skywalker (Hayden Christensen, Foto r., mit Ewan McGregor) ist unter der Obhut des Jedi-Ritters Obi Wan-Kenobi zu einem fast ebenbürtigen Partner herangereift. Als Anakin nach 10 Jahren wieder der Prinzessin Amidala begegnet, ist es um ihn geschehen. Der arrogante, wilde Jüngling will endlich aus dem Schatten seines Meisters treten und schreckt dabei auch nicht vor einer verbotenen Liebe zurück. Doch finstere Gesellen, die nach der Macht im All streben, lassen die Jedi-Ritter nicht zur Ruhe kommen. Schließlich bricht ein Krieg los und nicht nur Anakins Talente sind gefragt ...

Die Geschichte ist eigentlich zweitrangig, zumal man um das Schicksal der meisten Charaktere weiß. So besteht der Reiz des Films weniger in der Story als in der Umsetzung. Mit faszinierenden Computer-Bildern setzt George Lucas seine Geschichte "Star Wars - Episode I: Die dunkle Bedrohung" fort, entführt den Betrachter in nie gesehene Welten, bietet trotz der Liebesgeschichte auch reichlich Raum für Action. Die ist zwar aus genannten Gründen nicht spannend, kann sich aber dennoch sehen lassen. Höhepunkt: der immer kränklich wirkende Yoda liefert sich einen Zweikampf mit Oberschurke Christopher Lee. Drei Jahre später folgte mit "Die Rache der Sith" das dritte Prequal.

Foto: Fox/Lucasfilm