Der geschiedene Alberto freut sich darauf, mit seinen Kindern Lucía und Federico ein paar Tage ihrer Ferien verbringen zu können. Doch der Ausflug der drei entpuppt sich schnell als eintöniges Unterfangen. Die Ferienbungalow ist trist und hat nicht mal einen Fernseher, die Anlage mit tollen Thermalbädern bleibt wegen des Dauerregens geschlossen und auch die nähere Umgebung des gewählten Urlaubziels ist schnell erkundet. Während sie auf das Ende des Regens warten, verschlechtert sich die Laune aller zusehends ...

Wenn es darum ging, zu zeigen, dass es in Uruguay auch ausgiebig regnen kann und dass dann auch dort das Leben eine wahre Tristesse ist, ist dies den Filmemachern kongenial gelungen. Warum man sich aber im regenreichen Deutschland einen derart öden Streifen antun soll, bleibt wohl das Geheimnis des Verleihers. Denn abgesehen von ein oder zwei interessanten Bildern ist dies bestenfalls ein billiger Ersatz für Schlafmittel.

Foto: Drei-Freunde