Ach, wie nett! Eine überdimensionale Konservendose als Atom-Bunker

The Atomic Cafe

KINOSTART: 17.03.1982 • Dokumentarfilm • USA (1982) • 86 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
The Atomic Cafe
Produktionsdatum
1982
Produktionsland
USA
Budget
300.000 USD
Einspielergebnis
22.293 USD
Laufzeit
86 Minuten
Diese Satire über die Geschichte und die Kultur des Atomzeitalters ist eine Collage früherer Propaganda-Streifen der 40er und 50er Jahre, die die Atmosphäre der Angst, der Konformität und des offiziellen Wahnsinns im Kalten Krieg wiedergibt. Ohne jeden Kommentar reihen die Autoren neu entdeckte und selten gezeigte Ausschnitte aus Regierungs- und Militärpropaganda, Fernseh- und Rundfunksendungen sowie Cartoons aneinander; ebenso werden die längst vergessenen "Bomben Songs" zitiert, von denen seinerzeit der Äther voll war.

Hier wird die Propaganda mit ihren eigenen "Materialien" geschlagen, indem man sie so zusammenfügt, dass aufgedeckt wird, wie US-Regierung und die angepassten Medien bemüht waren, der amerikanischen Bevölkerung ein falsches Bild über nukleare Kriegsführung und Atomwaffentests zu liefern. Außerdem werden die Bemühungen seitens der Regierung, die Schönheit, Zuverlässigkeit und strategische Notwendigkeit der Bombe zu unterstreichen, entlarvt, wobei gleichzeitig die Möglichkeit suggeriert wird, die Bevölkerung könne den Atomkrieg mit Hilfe von Bunkern (als Schutz gegen radioaktive Strahlung und radioaktiven Niederschlag) überleben. Daneben werden die Gefahren der radioaktiven Verseuchung durch Atomtests verniedlicht und die drohende Auslöschung allen Lebens durch den Atomkrieg heruntergespielt. So wird etwa demonstriert, es reiche sich bei einem Atombombeneinschlag auf den Boden zu legen und eine Aktentasche oder ähnliches über den Kopf zu decken.

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