Der ferne Osten in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts: Als ein Zugräuber eine Schatzkarte an sich bringt, setzt dessen Besitzer einen Kopfgeldjäger auf diesen an, um ihm die Karte wieder abzuluchsen. Doch auch ein dubioser Geselle auf der Flucht will seinen Geldbeutel mit dem erhofften Schatz aufbessern und begibt sich ebenfalls auf die Jagd. Allen drei auf den Fersen: die chinesische Befreiungsarmee ...

Schon der Titel deutet an, dass es hier darum ging, ein Wild-West-Sujet auf einen Eastern prallen zu lassen. Denn die ganze Story klingt eher nach einem Italo-Western - man denke etwa an "Zwei glorreiche Halunken" - denn nach einem Martial-Arts-Streifen. Wären nicht die vielen verwirrenden Nebenstränge und –Figuren und die unzähligen Anachronismen, man hätte es in der Tat mit einem unterhaltsamen Action-Streifen zu tun. Doch so machen die teilweise gut choreografierten Kämpfe in der Wüste der Mandschurei nur selten Sinn. Vor allem das letzte Wort im Titel ist deshalb zutreffend: weird, also durchgeknallt.

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