In den Fünfzigerjahren gerät der B-Movie-Autor Peter Appleton in den Strudel der Kommunistenhatz von Senator McCarthy. Sein bislang angenehmes Leben bröselt völlig auseinander. So begibt sich der frustrierte Peter auf eine Autofahrt. Zu allem Überfluss landet er dann auch noch nach einem Unfall im Meer. Als er am Strand des Küstenortes Lawson gefunden wird, kann er sich an rein gar nichts erinnern. So hält man den Mann mit Gedächtnisverlust wegen seiner enormen Ähnlichkeit bald für den seit dem Krieg vermissten Sohn des örtlichen Kinobetreibers Harry Trimble. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten fügt sich Peter bald in die Rolle und baut mit seinem "Vater" das heruntergekommene Kino wieder auf. Als jedoch einer seiner Filme dort gespielt wird, fällt es Peter wie Schuppen von den Augen ...

Stephen King-Spezialist Frank Darabont ("The Green Mile") taucht hier in die Welt der Fünfzigerjahre, zeigt eine Hauptfigur, die zunächst durch Oberflächlichkeit auffällt, aber durch das erlittene Schicksal zu einem anderen Menschen wird. In atemberaubenden Bildern und mit einem brillant agierenden Jim Carrey zeigt Darabont ein nostalgisches Kleinstadtidyll. Dabei verliert er sich allerdings häufig in allzu langatmigen Sequenzen.

Foto: Warner