Der junge Inder Ashoke will in den USA sein Glück versuchen. Ihm zur Seite steht seine Braut Ashima. Doch ihre Hochzeit kam nicht aus Liebe zu Stande, denn die Ehe wurde arrangiert. So hat Ashima nicht nur Probleme mit dem unbekannten Land, sondern auch mit dem ihr zu anfangs unbekannten Mann. Erst durch ihre beiden Kinder beginnt sie allmählich, ihr Dasein zu akzeptieren. Jahre später kommt es zu Problemen, als der erwachsene Sohn Gogol seinen Familiennamen ablegt und endgültig die indischen Wurzeln kappen will...

Filmemacherin Mira Nair erzählt hier erneut einfühlsam von Integrationsschwierigkeiten von indischen Emigranten, durchleuchtet dabei jene Kluft zwischen den unterschiedlichen Kulturen, zeigt Menschen, in deren Brust zwei Herzen schlagen und deren Schwierigkeiten mit den eigenen Kindern. Ein ergreifendes, gut gespieltes und fotografiertes Werk.

Foto: Fox