Polizist Rama ist durch seine exzellente Kampfkunst aufgefallen. Jetzt soll er als neues Mitglied einer verdeckt agierenden Sondertruppe einen Einsatz gegen einen brutalen Drogenbaron mitmachen. Das Sonderkommando dringt in jenen fünfzehnstöckigen Wohnblock ein, der komplett unter der Herrschaft des Drogenbosses steht. Hier kommt es schnell zu ersten tödlichen Auseinandersetzungen, bei denen das Kampfkönnen von Rama gefragt ist. Erst zu spät erkennt der mutige Polizist, dass der EInsatzleiter offenbar eigene Ziele verfolgt und der Trupp ohne weitere Hilfe operieren muss. Umgeben von einer Armada feindlicher Krimineller wird das Polizeikommando mehr und mehr dezimiert. Erst als Rama unter den Gangstern seinen Bruder ausmacht, schöpft er neuen Mut, dem tödlichen Inferno doch noch zu entkommen ...

Die zu Beginn ungemein packend erzählte Geschichte eines Polizeieinsatzes, der aus dem Ruder läuft, erstaunt durch ihre ausgesprochen ausgefeilte Kampf-Choreographie und durch die ungewohnte Härte. Das eigentlich einfache Konzept (sympathischer Polizist gerät in eine Gangsterhölle), der ungewohnte Spielort mit seinen unzähligen Gangstern und das Zehn-Kleine-Negerlein-Prinzip rauben dem Zuschauer zunächst den Atem. Doch leider ermüdet genau das auf Dauer dann doch, zumal einige Kämpfe über mesnchliches Schmerzempfinden hinausgehen und eigentlich mit erheblichen Blessuren und Brüchen enden müssten. Hätte sich der walisische Regisseur Gareth Evans mehr auf dem Terrain des Vorstellbaren bewegt, ihm wäre vielleicht ein Meisterwerk des Ationfilms gelungen. So allerdings ist dies lediglich in der ersten Hälfte packende Martial-Arts-Action aus Indonesien.

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