Sie gelten als eine der innovativsten, einflussreichsten und anerkanntesten HipHop-Bands aller Zeiten: A Tribe Called Quest. 1985 in New York von den Rappern Q-Tip, Phife Dawg, Ali Shaheed Muhammad und Jarobi White gegründet, galten A Tribe Called Quest als klügste und künstlerischste Rap-Gruppe jener Tage, die HipHop-Weisen mit jazzigen-Klangteppichen bis hin zu afrozentrischen Reimen versetzten. Im Gegensatz zu den Westcoast-Gangsta-Rappern mit ihrem aggressiven Getue setzten A Tribe Called Quest auf eine Kombination von inspiriertem Sampling und einschlägigen, aber doch verspielten Texten. So startete die Band einen weltweiten Siegeszug, der ihnen in der Folgezeit zahlreiche Platin- und Goldauszeichnungen für ihre hochgelobten Alben bescherte.

Der vielseitige Schauspieler Michael Rapaport outet sich hier als großer Fan von A Tribe Called Quest. Als sich die Band nach der Trennung 2008 neu formierte und auf Tour ging, war Rapaport mit der Kamera dabei und fing für sein Langfilm-Regiedebüt unvergessliche Momente der umjubelten Live-Auftritte, aber auch die Auseinandersetzungen innerhalb der Band ein. Darüber hinaus zeigt Rapaport die Verbindungen von A Tribe Called Quest zu Kollegen wie DJ Red Alert, Monie Love, The Jungle Brothers, Busta Rhymes und De La Soul auf und lässt zahlreiche HipHop-Stars - so etwa Kanye West, Pharrell, Mos Def und Pete Rock - zur Geschichte der Band zu Wort kommen. "The Travels of A Tribe Called Quest" war 2012 für einen Grammy nominiert und wurde auf zahlreichen Filmfestivals gefeiert.

Foto: mindjazz