1949 in einer Kleinstadt in Georgia. Der amerikanische Süden war schon immer berüchtigt für seinen Rassismus, doch der üble Paris Trout sticht selbst in diesem Umfeld noch unangenehm hervor. Er verkauft einem jungen Schwarzen namens Henry ein Schrottauto. Als dieser die Rostlaube nicht bezahlen will, dreht Trout durch und erschießt Henrys Mutter und verletzt die zwölfjährige Schwester schwer. Trout hält diese Gewalttaten nicht einmal für Ordnungswidrigkeiten: Er geht von einem Freispruch aus. Nicht nur sein Anwalt zweifelt langsam am Geisteszustand Trouts...

Das sind Rollen, wie sie Dennis Hopper liebt: psychopathische Amokläufer und Schurken, die einfach nur noch abgrundtief böse sind. Hier gibt sich der Wahnsinn mit Rassismus die Hand, beides vermengt sich zu einem untrennbaren Gemisch des Schreckens. Dabei wäre es sicherlich schön, wenn man Regisseur Stephen Gyllenhall vorwerfen könnte, er habe übertrieben. als er den Roman "Cotton Point" von Peter Dexter adaptierte. Aber nein, wir wissen es besser: Solche Leute gibt es leider wirklich. Und nicht nur im amerikanischen Süden.