Bella ist nicht sonderlich begeistert, als sie zu ihrem Vater in den Provinzort Forks ziehen muss. Doch an ihrer neuen Highschool findet das aufgeweckte Mädchen schnell Anschluss. Fasziniert von dem stets bleichen Edward, schlägt sie die Warnungen ihrer Mitschüler in den Wind und lässt sich auf ein Verhältnis ein. Bald ist klar: Edward gehört zu einem Clan von Vampiren, der sich mit seiner Umwelt arrangiert hat. Doch es gibt noch andere ihrer Art - und die brauchen ständig frisches Blut ...

Stephenie Meyers Mischung aus Teenager-Story und Vampir-Horror sorgte für eine ganze Bestseller-Reihe. So wundert es nicht, dass sich nun auch Hollywood dieses Themas annahm und den ersten Roman verfilmte. Doch das Ergebnis ist weder spannend noch düster. Dafür gibt's eine Menge unfreiwillig komischer Szenen: Alle tun so, als wären die Mitglieder von Edwards Familie ganz normale Gestalten, auch wenn sie mitunter kreidebleich übertrieben geschminkt sind. Das ist ebenso zum Lachen wie etwa die erstaunte Äußerung der Protagonistin "Hast du aber eine große Musiksammlung" angesichts von Edwards CD-Sammlung, bestehend aus ca. 20 Alben. Regisseurin Catherine Hardwicke schliesst mit diesem Schmarrn nahtlos an ihre bisher schlechten Kinoarbeiten wie "Dreizehn", "Dogtown Boys" und "Es begab sich aber zu der Zeit ..." an. Was bleibt: Feuchte präpubertäre Träume für Mädchen, die gerne mal gebissen werden möchten.

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