Die beiden lebenslustigen Freunde Balaram und Nemai arbeiten bei der bengalischen Bahn und kennen in ihrer Freizeit nur den Ringkampf. Als Balarams Hochzeit mit der schönen Uttara bevorsteht, kommt es zwischen den Freunden zu Spannungen, die sich bei den täglichen Ringereien hinter den Bahngeleisen bestens abbauen lassen. So werden die einst liebevollen Kämpfe immer verbissener. Die Tatsache, dass Hindu-Fundamentalisten den christlichen Priester beseitigen wollen, stört den Dorffrieden ebenfalls....

Der bengalische Literat und Filmemacher Buddhadeb Dasgupta klagt in seinem Film vor allem die Intoleranz an und zeigt, wie aus Religionsfanatismus Kriege werden können. Auch wenn die Handlung in Bengalen spielt: ähnlich könnte es überall zugehen. Mit ironischen Seitenhieben schildert Dasgupta wie man einer künstlich geschürten Reizstimmung mit Sanftmut begegnen kann. Der Film erhielt in Venedig den begehrten Regiepreis.