Als der Comic-Zeichner Thomas nach einer Geschäftsreise den falschen Zug erwischt, landet er zufällig in einem Bergdorf, das sich als Ort seiner Kindheit herausstellt. Mit lange vergessenen Kindheitserinnerungen konfrontiert, werden Stationen seines Lebens noch einmal lebendig: Als 14-Jähriger hilft er dem Vater in dessen Schneiderei, zieht mit Freunden herum, erledigt für die Mutter Besorgungen und entdeckt die Liebe. Jetzt geht Thomas der Frage nach, warum sein Vater damals wortlos verschwand ...

Regisseur Sam Garbarski überrascht nach "Der Tango der Rashevskis" und "Irina Palm" erneut mit einem ungewöhnlichen Werk. Diesmal im Stil der Sechzigerjahre atmosphärisch dicht inszeniert, entfaltet sich in intensiven, manchmal etwas zu lang geratenen Bildern eine dramatische, von guten Darstellern getragene Familiengeschichte.

Foto: X-Verleih