Der Treue-Eid auf Adolf Hitler, den "Führer" und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, war eines der schweren Handicaps, mit denen es die Verschwörer des 20. Juli zu tun hatten. Auf eine für uns heute kaum noch vorstellbare Weise fühlten sich damals auch viele Männer des Widerstands durch den Tyrannenmord in Gewissenskonflikte verstrickt. Dennoch wollten und mussten sie mit dem Versuch des Staatsstreichs alles auf eine Karte setzen. Die Operation "Walküre" - fingiert als Plan für die Unterdrückung innerer Unruhen - war eine geniale Idee. Doch der militärische Umsturzversuch stand und fiel mit dem Gelingen des Attentats.