Gleich einer Dokumentation beobachtet Regisseur Carlos Marcovich Episoden aus dem Leben des kubanischen Teenagers Juliette. Die 16-ährige träumt vom besseren Leben, arbeitet als Gelegenheitshure und ist sozusagen ohne Eltern aufgewachsen - der Vater emigrierte und lebt in den USA, die Mutter hat sich in der Badewanne selbst verbrannt.

Vor dem Auge des Betrachters entfaltet sich ein Bild vom heutigen Kuba. Doch die verwackelte Kamera und die eingefangenen Improvisationen der Schauspieler nerven auf Dauer gewaltig. Da nützt auch der unmotivierte Gastauftritt von Salma Hayek wenig. So stellt sich die Frage: "Wer zum Teufel soll sich das Anschauen?"