Caroline und Bertrand leben in Paris. Vom Leben in der Metropole gestresst, beschließen die beiden spontan, alles stehen und liegen zu lassen und in ein Häuschen in der Provence zu ziehen. Adieu Luftverschmutzung, Metro, grauer Alltag - stattdessen pure Lebensfreude im Schatten der Olivenbäume. Doch das Landleben entpuppt sich als weniger paradiesisch als die beiden erwartet haben ...

Der aus Tunis stammende Regisseur Claude Duty hätte diesen Spaß, den er nach eigenem Drehbuch, an dem auch Jean-Philippe Barrau mitarbeitete, vor dem malerischen Hintergrund der Provence in Szene setzte, durchaus spritziger gestalten können. Denn mit Marina Foïs ("Poliezei", "22 Bullets", "Affären à la Carte") als Caroline und mit dem auch als Regisseur und Autor bekannten Philippe Harel ("Die Anfänger") als Bertrand stand ihm ein durchaus gut aufgelegtes Hauptdarsteller-Duo zur Verfügung. Doch allzu oberflächlich bleibt die zum Teil recht überdrehte Geschichte, die nostalgisch und mit schönen Bildern das für Städter nicht immer einfache Landleben anpreist.

Foto: arte F/Jérôme Plon