Wo in Paris die Sonne aufgeht

KINOSTART: 07.04.2022 • Drama • France (2021) • 106 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Les Olympiades
Produktionsdatum
2021
Produktionsland
France
Einspielergebnis
2.200.000 USD
Laufzeit
106 Minuten
Viel Sex, viel Schmerz und brüchiges Glück
Von Jonas Decker

Paris, die Stadt der Liebe? Nicht für Camille (Makita Samba). Oder zumindest nicht so, wie man es aus konventionellen Kino-Romanzen kennt, die in Paris spielen.

Camille arbeitet als Lehrer, möchte seinen Doktor machen und ist unglücklich. "Ich kompensiere die berufliche Frustration durch intensive sexuelle Aktivitäten": So erzählt er es Émilie (Lucie Zhang), die einen neuen Mitbewohner sucht und ihn zum Vorsprechen eingeladen hat. Die beiden landen im Bett, haben ein wenig Spaß, aber hinterher ist der Frust umso größer.

Auch Nora (Noémie Merlant) kam mit großen Wünschen und Hoffnungen nach Paris, auch ihre Träume drohen zu zerplatzen. Man verwechselt sie an der Universität mit einem Camgirl aus dem Internet, stellt ihr übel nach. Als sie schließlich Camille trifft, ist das einer der wenigen Momente in diesem Schwarzweiß-Film, in denen in Paris "die Sonne aufgeht".

Regisseur und Drehbuchautor Jacques Audiard erzählt in mehreren Episoden von diesen und anderen jungen Menschen im 13. Pariser Arrondissement, als Vorlage dienten ihm Kurzgeschichten und eine Graphic Novel von Adrian Tomine. Viel Sex, viel Schmerz, kurze Momente brüchigen Glücks: "Wo in Paris die Sonne aufgeht", uraufgeführt 2021 in Cannes, ist definitiv ein Kino-Erlebnis – allerdings eines, bei dem man als Zuschauer ein bisschen was aushalten muss.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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