Der junge Afshin ist begeistert vom Tanz. Doch er lebt im Iran, wo diese Leidenschaft seit der islamischen Revolution von 1979 unter Strafe steht. Sein Interesse für den Tan wird jedoch stark befeuert, als es ihm an der Uni von Teheran gelingt, im Internet eine verbotene Seite zu hacken, auf der man Musik- und Tanzvideos aus aller Welt betrachten kann. Als er auf Gleichgesinnte trifft, gründet man heimlich eine Tanzgruppe, die sich zu Proben trifft. Schon bald zeigt Afshin Interesse an der schönen wie geheimnisvollen Elaheh. Doch während die Präsidentschaftswahlen im Land näherrücken, steigt auch die Gefahr für die heimlichen Tänzer ...

Ein Film, der an Plattitüden kaum zu überbieten ist. Das Regiedebüt des britischen Produzenten Richard Raymond versteht sich als Quasi-Biografie des jungen Tänzers, zeigt einen Mann, der gegen Verbote seine Obsession auszuleben versucht und packt dies in den historischen Hintergrund der studentischen Unruhen vor der Wiederwahl des Präsidenten Ahmadinedschad 2009. Was nach einer spannenden Geschichte klingt, entpuppt sich aber schnell als schnöder Hochglanz-Kitsch mit fahler Sicht auf politisches Geschehen. Außerdem bewegt sich das Ganze oft hart an der Grenze zum Rassismus.

Foto: Senator