Der nörgelnde Witwer Jakob, gerade 80 Jahre alt geworden, hat sich halbwegs in seiner Einsamkeit eingerichtet. Als er eines Morgens in seinem Garten den 16-jährigen Sudanesen Majok schlafend auf der Bank findet, reagiert er zunächst mit Ablehnung und verscheucht den Jungen. Doch nach einigen Tagen besinnt er sich eines Besseren und freundet sich mit Majok an...

Die Geschichte eines illegalen Einwanderers und eines alten Mannes, der einst in Indonesien gekämpft hat, ist zwar recht anrührend, doch viele lange Einstellungen und unnötige Nebenstränge schmälern den Genuss deutlich. Diese filmische Annäherung sich fremder Kulturen und Generationen wirkt in seiner kargen Inszenierung meist wie ein Dokumentarfilm.