300 Worte Deutsch

KINOSTART: 05.02.2015 • Komödie • Deutschland (2013) • 96 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
300 Worte Deutsch
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
Deutschland
Budget
2.000.000 USD
Einspielergebnis
276.792 USD
Laufzeit
96 Minuten

Lale ist eine emanzipierte Deutsch-Türkin, die Germanistik an der Uni studiert. Doch zuhause mimt sie die typisch muslimische Vorzeigetochter, die nie ohne Kopftuch aus dem Haus geht. Ihr alleinerziehender Vater ist zwar liebenswert, aber leider auch sehr traditionsbewusst.

Als Lale ihrem Vater helfen soll, nach Deutschland geholte türkische "Importbräute" vor der Abschiebung zu bewahren, trifft sie auf den jungen Beamten Marc. Der will ihr zwar unbedingt helfen, scheitert aber das ein ums andere Mal an seinem rigorosen wie fremdenfeindlichen Vorgesetzten Ludwig Sarheimer. Der Ausländeramtsleiter ist zudem noch Marcs Onkel.

Während Lale den zu verheiratenden Frauen hilft, die notwendigen 300 Worte für den Deutschtest zwecks Aufenthaltsgenehmigung zu lernen, verliebt sie sich in den adretten Marc. Damit ist der Vater natürlich überhaupt nicht einverstanden ...

Ziemlich fader TV-Film

Was eine witzige Posse über Deutschtum und Fremdenfeindlichkeit auch seitens der zuständigen Behörden hätte werden können, entpuppt sich leider als ziemlich fader TV-Film, indem lediglich ein Klischee nach dem anderen abgefeiert wird.

Christoph Maria Herbst liefert hier in der Rolle des Ausländeramtsleiters lediglich eine Variante seines sprücheklopfenden Versicherungsheinis Bernd Stromberg, der diesmal lediglich den Sexismus durch Rassismus ersetzt hat.

Man merkt deutlich, dass der in Stuttgart aufgewachsene Regisseur Züli Aladag ("Tatort", "Wut", "KDD", "Die Fahnderin") vom Fernsehen kommt. Aber selbst da verfügten seine meisten Arbeiten über eine bessere Dramaturgie als nun in diesem von ZDF und Arte koproduzierten Kinofilm.

Darsteller

Gehört bei "In aller Freundschaft" schon fast zum Inventar: Arzu Bazman.
Arzu Bazman
Lesermeinung
Nadja Uhl als Brigitte Mohnhaupt in "Der Baader
Meinhof Komplex"
Nadja Uhl
Lesermeinung
Schauspielerin Pegah Ferydoni 2019 auf dem Filmfest in Hamburg.
Pegah Ferydoni
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Jella Haase als Chantal in "Fack ju Göhte".
Jella Haase
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Zurückhaltend und bescheiden: Alan Arkin
Alan Arkin
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung
Androgyne Schönheit: Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton.
Tilda Swinton
Lesermeinung
Stand für die großen Regisseure vor der Kamera: John Turturro.
John Turturro
Lesermeinung
Schauspieler Ewan McGregor.
Ewan McGregor
Lesermeinung
Aristokratischer Charme: Matthew Goode.
Matthew Goode
Lesermeinung
Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o.
Lupita Nyong'o
Lesermeinung
Bekannt durch "Avatar" und "Terminator": Sam Worthington.
Sam Worthington
Lesermeinung
Ob Dr. John Watson oder Bilbo: Martin Freeman weiß zu überzeugen.
Martin Freeman
Lesermeinung
Erlangte als Objekt der Begierde in "Titanic" Weltruhm: Kate Winslet.
Kate Winslet
Lesermeinung
Ein wahrer Filmveteran: James Hong.
James Hong
Lesermeinung