Der französische Autor Thomas Piketty erforscht in seinem Sachbuch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" die Zusammenhänge zwischen Geld und Gesellschaft.
Die Bestsellerverfilmung "Das Kapital im 21. Jahrhundert" zeichnet nach, wie der Kapitalismus die Ungleichheit befördert hat.

Das Kapital im 21. Jahrhundert

KINOSTART: 17.10.2019 • Dokumentarfilm • F (2019) • 103 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Capital in the Twenty-First Century
Produktionsdatum
2019
Produktionsland
F
Laufzeit
103 Minuten

Filmkritik

Die Macht das Geldes
Von Felix Bascombe

"Das Kapital im 21. Jahrhundert" gilt als eines der wichtigsten Sachbücher zum Thema Ungleichheit. Nun wurde der Bestseller als Dokumentation fürs Kino adaptiert.

Als "vielleicht wichtigstes Buch des Jahrzehnts" lobte die "New York Times" Thomas Pikettys Bestseller "Das Kapital im 21. Jahrhundert". Der französische Ökonom beschreibt in seinem 800-Seiten-Wälzer, wie Kapitalismus und Ungleichheit zusammenhängen – ein Thema, das aktueller kaum sein könnte.

Der Neuseeländer Justin Pemberton hat das 2013 erschienene Sachbuch nun als Dokumentarfilm adaptiert. Er will aufzeigen, dass die Anhäufung von Kapital in den letzten Jahrzehnten nicht, wie von vielen Wirtschaftswissenschaftlern behauptet, automatisch mit sozialem Fortschritt und zunehmender Gleichheit einhergeht – im Gegenteil. Die Ungleichheit wachse und mir ihr auch die Gefahr für die Demokratie, so die zentrale These von Buch und Film. Denn während die Reichen reich blieben, nehme die Armut weltweit zu.

Für seine Dokumentation traf Filmemacher Pemberton Denker und Wirtschaftswissenschaftler auf der ganzen Welt – etwa den Politologen Francis Fukuyama, der einst das "Ende der Geschichte" prophezeit hatte, und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, der mehrere Jahre als Chefökonom der Weltbank tätig war.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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