Weiß Tänzerin Chantal (Bernadette
Heerwagen) etwas über Ninas Tod?
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Heerwagen) etwas über Ninas Tod?

Der Tod meiner Schwester

KINOSTART: 26.05.2008 • Thriller • Deutschland (2008) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Der Tod meiner Schwester
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten

Caroline Becker (38) ist entsetzt. Ihre jüngere Schwester Nina ist tot, sie soll bei einem Autounfall in Südafrika ums Leben gekommen sein. Caroline und Nina liebten sich, aber machten sich das Leben gegenseitig schwer, denn sie litten unter den Folgen einer tyrannischen väterlichen Erziehung. Doch nun glaubt Caroline, dass sie etwas gut zu machen hat. Sie reist nach Kapstadt, wo Nina als Bildhauerin lebte und jetzt beerdigt werden soll. Vor Ort entwickeln sich die Dinge jedoch komplizierter als gedacht, und dann tauchen plötzlich Zweifel auf: Ein Versicherungsdetektiv sucht nach Hinweisen auf einen Mord, die Freunde der toten Schwester in Kapstadt geben sich mehr und mehr zugeknöpft ...

Ach Südafrika! Ganze Heerscharen deutscher Schauspielerinnen reisten in den letzten Jahren an die Südspitze Afrikas, um vor traumhafter Kulisse für so manchen mal romantischen, mal abenteuerlichen Schmarrn vor der Kamera zu stehen. Das Reisefieber packte 2008 wohl auch Regisseur Miguel Alexandre und sein Team. Nach dem nicht immer realistischen und zuweilen etwas unlogischen Buch von Harald Göckeritz, mit dem Alexandre schon durchaus bemerkenswerte Werke wie "Nana" und "Grüße aus Kaschmir" sowie die "Tatort"-Episode "Die kleine Zeugin" (2000) verwirklichte, entstand so ein als Thriller angelegtes Werk, dass nach spannenden Auftakt immer banaler wird und in dem die weiblichen Darstellerinnen zu Prügelopfern der Männer degradiert werden. Das größte Manko ist allerdings die Besetzung: Weder Désirée Nosbusch als große Schwester noch Bernadette Heerwagen (ja, die aus "Nana" und "Grüße aus Kaschmir") als zunächst mysteriöse Nachtclub-Tänzerin wirken hier glaubhaft, ebenso wenig übrigens wie Jan-Gregor Kremp als trauernder Witwer mit schwarzer Weste. Fazit: Wie so oft in deutschen Afrika-Filmen überzeugen hier nur die Bilder von Kameramann Busso von Müller, der auch schon das Melodram "Kein Himmel über Afrika" in bemerkenswerte Bilder kleidete.

Foto: ZDF/Boris Guderjahn

Darsteller
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