Ihr Verhältnis ist nicht spannungsfrei: Ausbilder
Mason (Hannes Jaennicke) und Nina (Christine
Neubauer)

Die Minensucherin

KINOSTART: 04.04.2011 • Gesellschaftsdrama • Deutschland (2011) • 88 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Die Minensucherin
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
88 Minuten

Angola. Flimmernde Hitze. Ausgedörrte Akazien. In einem abgesperrten Bereich arbeitet eine Gruppe Minensucher daran, den Landstrich von verbliebenen Antipersonenminen zu befreien. Unter ihnen sind auch Nina Schneider und ihr Partner Fabian. Während dieser gerade eine Minennadel holen will, atmet Nina durch und tritt auf die sondierte Stelle - der Zünder ist gedrückt. Wenn sie jetzt den Fuß hebt, könnte das das Ende ihres Lebens bedeuten. Während ihre Kollegen versuchen, über den verminten Boden in ihre Nähe zu kommen und ausgerechnet ihr verhasster Ausbilder Mason sich bemüht, die Mine unter ihr zu entschärfen, blickt Nina auf ihr Leben zurück ...

Gleich scharenweise reisten deutsche TV-Teams in den letzten Jahren auf den schwarzen Kontinent, um vor wunderbarer Naturkulisse mehr oder weniger anspruchsvolle Geschichten zu erzählen. So auch Regisseur Marcus O. Rosenmüller, der mit Vollweib Christine Neubauer (die u.a. 2009 schon "Für meine Heimat Afrika" vor Ort war) in Namibia dieses Gesellschaftsdrama in Szene zu setzen. Das Thema Anti-Personenminen, dass in den Bürgerkriegsländern Afrikas tatsächlich von alltäglicher lebensbedrohender Bedeutung ist, erzählt Rosenmüller in Rückblenden von dem Zeitpunkt an, an dem Nina Schneider alias Christine Neubauer auf die Mine tritt. Den Blick der deutschen TV-Zuschauer auf dieses Thema zu lenken, ist durchaus lobenswert, doch zu hölzern und stellenweise arg klischeelastig wurde hier ein Handlungsgerüst um die Hauptdarstellerin gestrickt, der man zudem ihre Rolle einfach nicht abkaufen will.

Lesen Sie zum Thema auch "Unsere schönen Afrikanerinnen"
Zur Galerie "Unsere schönen Afrikanerinen"

Foto: ZDF/Ronny Bregulla

Darsteller

Wurde 1998 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet: Hannes Jaenicke.
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