Bei einem Autounfall in Deutschland sterben nicht nur die Eltern des Bulgaren Alexander, dessen Erinnerungen werden ebenfalls gelöscht. Sein bulgarischer Großvater glaubt nun, die bewegte Geschichte des jungen Mannes – die Kindheit im kommunistischen Bulgarien, die Flucht mit den Eltern, die neue Heimat – durch die Leidenschaft fürs Backgammon-Spiel wieder aus der Verbannung des Vergessens hervorholen zu können. Tatsächlich kommen die Erinnerungen bruchstückhaft wieder. Großvater und Enkel begeben sich auf eine gemeinsame Reise ...

Mag die gleichnamige Vorlage einer der "schönsten und aufregendsten Romane über Migration, der jemals geschrieben wurde" sein, die Verfilmung ist es leider nicht. Holprig wackelt Regisseur Stephan Komandarev von einer Szene zur nächsten, lässt die Protagonisten schlechte Dialoge sprechen, zeigt Anhäufungen von unwirklichen wie unglaubwürdigen Szenen. Ein kaum zu ertragendes filmisches Desaster.

Foto: Arsenal