Jack Taylor

KINOSTART: 10.04.2011 • Kriminalfilm • Großbritannien (2011)
Lesermeinung
Originaltitel
Jack Taylor: The Magdalen Martyrs
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Großbritannien
Regie
Jack Taylor hat Galway verlassen und ist nach Dublin gegangen, um über den Schock hinwegzukommen, dass auf seinen jungen Assistenten Cody geschossen wurde. Cody liegt seither im Koma, und niemand kann sagen, ob er je wieder daraus erwachen wird. Jack verdingt sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv, beschattet untreue Ehefrauen und trinkt wieder heftig. Er lebt praktisch auf der Straße. In der Nacht läuft aus einem Waldstück ein Blut überströmtes, elfjähriges Mädchen, Rosie, auf ihn zu und bricht in seinen Armen zusammen. Das Kind lebt mit ihrer Traveller-Familie in einem Caravan-Park. Offensichtlich wurde Rosie Zeuge, wie ihre Mutter Sinead in einer Ruine ermordet wurde. Die Polizei in Irland ist voller Vorurteile, wenn es um Traveller geht. Die vorherrschende Meinung ist, dass sich die verschiedenen Clans gegenseitig umbringen. Jack, der auch wie ein Traveller unstet ist, nimmt sich des Falles an. Er überzeugt Sweeper Mangan, den Chef des Clans und Schwager der Ermordeten, dass er den Mörder finden wird. Rosies Vater Eddie Mangan der unter Mordverdacht steht und Verbindung zur Drogen- und Unterweltszene haben soll, ist gegen Jacks Einmischung. Jack erkennt eine tiefe Kluft zwischen den Brüdern: Eddie ist davon überzeugt, dass Sweeper eine Affäre mit seiner Frau Sinead hatte. Die Lösung des Falles führt nur über Rosie. Doch das Mädchen ist traumatisiert, sagt nichts. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter. Jack, ebenfalls voller Schuldgefühle wegen Cody, findet nach und nach Zugang zu ihr. Davon profitieren sie in ihrer Trauer beide. Dann aber geschieht neues Unheil: Der Caravan von Rosies Vater geht in Flammen auf. Eddie verbrennt, Rosie kann entkommen. Sweeper wird verhaftet, nur Jack glaubt an seine Unschuld. Was aber, wenn der Anschlag gar nicht Eddie gegolten haben sollte? Dann wäre Rosie in Lebensgefahr. Wollte der Mörder sie töten? Hat sie ihn doch gesehen und möglicherweise erkannt? Was verheimlicht Rosie? Rosies Mutter stammte aus einer anderen Sippe. Ihr Tod lässt die alte Blutfehde zwischen den Familien Kelly und Mangan wieder aufleben. Mithilfe der Polizistin Kate, Jacks guter Freundin, bringen sie Rosie in Sicherheit. Doch Jack ahnt noch nicht, dass er den falschen Leuten vertraut hat und dass Rosie auch in ihrem scheinbar sicheren Versteck in akuter Lebensgefahr ist.
Darsteller
Bösewicht oder Ermittler: Iain Glen kann überzeugen
Iain Glen
Lesermeinung
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