Kommissar Maigret wird von einer alten Freundin um Hilfe gebeten. Die Gräfin von Saint-Fiacre hat einen anonymen Brief erhalten, der ihren Tod für den nächsten Tag, den Aschermittwoch, ankündigt. Und tatsächlich, beim morgendlichen Gottesdienst, bricht die Gräfin tot zusammen. Maigret hat es nicht verhindern können, umso unerbittlicher betreibt er die Ermittlungen. Verdächtige gibt es genug.

Der belgische Autor Georges Simenon (1903-1989) ließ seinen Inspektor Maigret von 1931 bis 1972 in 75 Romanen und 28 Erzählungen ermitteln. "Maigret und die Affäre Saint-Fiacre", die Roman-Vorlage zu diesem Film, erschien 1932. Jean Gabin verkörperte den Inspektor Maigret in drei Filmen: "Kommissar Maigret stellt eine Falle" (1957), der vorliegende "Maigret kennt kein Erbarmen", beide von Jean Delannoy ("Der Glöckner von Notre-Dame") inszeniert, und "Kommissar Maigret sieht rot" (1963) von Gilles Grangier. Dennoch sind seine Darstellungen inzwischen geradezu klassisch geworden. Kommissar Maigret wurde u.a. in den Sechzigerjahren von Rupert Davies, in den Siebziger- und Achtzigerjahren von Jean Richard und in den Neunzigerjahren von Bruno Cremer verkörpert.

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