Das Malergenie aus Brühl: Max Ernst

Max Ernst: Mein Vagabundieren - Meine Unruhe

KINOSTART: 19.07.2007 • Dokumentarfilm • Deutschland (1991) • 105 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Max Ernst - Mein Vagabundieren, meine Unruhe
Produktionsdatum
1991
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
105 Minuten

1991 zum 100. Geburtstag des großen Malers Max Ernst (1891-1976) entstanden, leistet der Dokumentarfilm, was eine Ausstellung nur in begrenztem Umfang bieten kann: Zugang zur Person des Künstlers selbst und authentische Informationen über Zeitgeschichte, Lebensumstände, Menschen, Orte und Landschaften, die sein Werk mitgeprägt haben. Max Ernst selbst erklärt die verschiedenen Phasen seines revolutionären Werkes und lässt die Stationen seines unruhigen Vagabundierens lebendig werden: die aufrührerische DADA-Zeit in Köln, die Surrealisten in Paris, der Rückzug in die Provence, die Flucht nach New York, sein Aufenthalt bei den Hopi-Indianern in Arizona und schließlich die Rückkehr nach Europa.

Peter Schamonis Film über Leben und Werk des surrealistischen Malers, Bildhauers und Schriftstellers Max Ernst stellt ein einzigartiges Dokument dar. Noch heute hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt. Dabei gelingt es dem Filmemacher Schamoni, Informationen über zeitgeschichtliche Hintergründe, über Lebensumstände, Personen, Orte und Landschaften anschaulich zu vermitteln.

Foto: Salzgeber

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