Ein wenig verwirrt schaut Sinan Al Kuri hier schon
aus der Wäsche
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Mein Vater. Mein Onkel.

KINOSTART: 13.05.2010 • Dokumentarfilm • Deutschland (2009)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Mein Vater. Mein Onkel
Produktionsdatum
2009
Produktionsland
Deutschland
Kamera
Schnitt

Aufmerksamen TV-Zuschauern wird sein markantes Gesicht nicht entgangen sein: Sinan Al Kuri, gebürtig Sinan Al-Kurikchi, deutscher Schauspieler, den man 2008 nicht nur an der Seite von Harald Krassnitzer" in dem "Tatort" "Tatort - Baum der Erlösung", sondern zuvor sah man den charmanten jungen Mann schon in weiteren kleinen Rollen in Krimiserien wie ""Abschnitt 40", "Blackout - Die Erinnerung ist tödlich" oder "SOKO Leipzig". Aufgewachsen bei einer deutschen Adoptivmutter in Hessen - deshalb kann er auch so schön hessisch "babbeln", lebt Al Kuri heute in Berlin. Von seiner Herkunft, Sinan wurde 1979 in Mosul/Irak geboren, zeugt höchstens noch sein Namen und seine südländischen Gesichtszüge ...

Christoph Heller hat den sympathischen jungen Mann in seinem Dokumentarfilm - gleichzeitig sein Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin - mit der Kamera nach Dubai begleitet. Dort traf Sinan erstmals auf seine wohlhabende irakische Familie, die inzwischen in dem Golfstaat lebt, sieht sich mit einer vollkommen neuen Sprache, Religion, Kultur und Tradition konfrontiert. Heller hat diesen Augenblicke mit viel Sympathie für seinen Protagonisten eingefangen, zeigt dessen anfängliche Scheu, die sich bald in reges Interesse an dem ihm Unbekannten wandelt. Einer der schönsten Momente ist sicherlich, wenn Sinan von seiner leiblichen Mutter mit offenen Armen und von ganzem Herzen aufgenommen wird - obwohl sie sich noch nicht einmal verständigen können. Fazit: ein ehrliches Werk über das Zusammentreffen zweier Kulturen.

Foto: Moviemento

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