Und noch eine Leiche: Heinz Gödicke (Ronald
Zehrfeld) am Fundort
Und noch eine Leiche: Heinz Gödicke (Ronald
Zehrfeld) am Fundort

Mord in Eberswalde

KINOSTART: 01.01.1970 • Thriller • Deutschland (2012)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Der Fall Hagedorn
Produktionsdatum
2012
Produktionsland
Deutschland

Als 1969 bei Eberswalde zwei neunjährige Jungen bestialisch ermordet aufgefunden werden, übernehmen Kommissar Gödicke und MfS-Major Witt die Ermittlungen. Zeugenaussagen bringen die beiden alten Freunde ebenso wenig weiter wie herkömmliche Ermittlungsmethoden. Der Versuch des Kommissars, sich in den Mörder hineinzuversetzen, sorgt für Befremden. Gödicke ist sich jedoch zunehmend sicher, dass die beiden Morde das Werk eines psychisch kranken Menschen sind - eines Sadisten. Obwohl man mit den herkömmlichen Methoden nicht weiter kommt, will Gödicke nicht aufgeben …

Regisseur Stephan Wagner ("Der Fall Jakob von Metzler", "Dienstreise - Was für eine Nacht") inszenierte nach dem Drehbuch von Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt ("Mörder auf Amrum") mit viel Zeitkolorit und guten Darstellern den authentischen "Fall Hagedorn" als packenden Kriminalfilm. Die Taten des 1952 in Eberswalde geborenen mehrfachen Kindermörders Erwin Hagedorn schlugen hohe Wellen, da es im Sozialismus im Gegensatz zum dekadenten Westen keine psychisch kranken Subjekte geben durfte. Hagedorn wurde schließlich zum Tode verurteilt und am 15. September 1972 in Leipzig hingerichtet. Bereits 1974 nahm der damalige DDR-Regisseur Heinz Seibert den Fall in der populären DDR-Krimireihe "Polizeiruf 110" (Titel "Im Alter von ...") zur Vorlage, doch der Krimi blieb verboten und wurde erst 2011 rekonstruiert und erstmals ausgestrahlt. Hauptdarsteller Ronald Zehrfeld wurde auf dem Fernsehfilmfestival Baden-Baden 2013 mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet, die Bildgestaltung von Thomas Benesch und die Musik von Irmin Schmidt erhielten 2013 jeweils eine Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen und 2014 gewann "Mord in Eberswalde" den Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion.

Foto: WDR/Wolfgang Ennenbach

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