Jeanne Moreau hat als Kammerzofe selten Langeweile
Jeanne Moreau hat als Kammerzofe selten Langeweile

Tagebuch einer Kammerzofe

KINOSTART: 01.01.1970 • Gesellschaftsporträt • Frankreich, Italien (1964)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Le journal d'une femme de chambre
Produktionsdatum
1964
Produktionsland
Frankreich, Italien
Regie

Eine junge Frau kommt als Dienstmädchen auf ein Gut mit illustren Gestalten: der lüsterne Hausherr, die frustrierte Ehefrau, ihr lächerlicher Vater und der faschistische Diener. Als in den Wäldern der Umgegend ein Mädchen vergewaltigt und getötet wird, verdächtigt das Dienstmädchen den Diener und sie geht zum Schein auf seinen Heiratsantrag ein ...

In Buñuels Remake des gleichnamigen wunderbaren Renoir-Films von 1945 wurde das Ende stark verändert. Angereichert mit buñuel'schen Charakteren zeigt der Regisseur in faszinierenden Bildern einmal mehr ein böses Sittenbild der morbiden Bourgeosie, in dem Jeanne Moreau als Kammerzofe nach einer gutbürgerlichen Existenz strebt.

Foto: Kinowelt

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