Sie ist 26 und zieht mit Plastiktüten durch Berlin. In einer sind die Schallplatten, mit denen sie manchmal nachts als DJ Geld verdient. Morgens weiß sie meist noch nicht, wo sie in der Nacht schlafen wird. Sie lebt nur für die Gegenwart, bis sie eines Tages vom Tod ihrer Mutter erfährt. Ihre Reise in die heimatliche Provinz führt sie zurück in die eigene Vergangenheit und auf die Spur der fast unbekannten Mutter.

"Ich liebe Menschen, im Kino und in der Wirklichkeit, die sich konventionellen Lebensdramaturgien verweigern, die anecken, Brüche zeigen, stark sind und verletzlich, die lieber scheitern, als sich mit Vorsicht über die Runden zu retten", so Regisseurin Maren-Kea Freese. "Zoe" ist der erste Spielfilm der DFFB-Absolventin, der beim Filmfest München mit einem Regie-Förderpreis ausgezeichnet wurde.