Ein Serienkiller, der bereits über den ganzen nordamerikanischen Kontinent seine blutige Spur hinterlassen hat, treibt nun offenbar in Montreal sein Unwesen. FBI-Agentin Illeana Scott ist ihm als Top-Profilerin auf der Spur. Das Fatale: Der Killer nimmt Leben und Identität der Menschen an, die er tötet. Dann behauptet der Kunsthändler James Costa, den Mörder bei seiner letzten Tat gestört zu haben. Damit gerät Costa selbst auf die Liste der möglichen Opfer...

Was ist der ersten Hälfte richtig spannend und fesselnd ist, wird in der zweiten immer absurder, unglaubwürdiger und sogar unfreiwillig komisch. Regisseur D.J. Caruso übernahm das Projekt von Kollege Tony Scott, der angeblich andere Verpflichtungen hatte. Vielleicht ahnte er auch, dass die Story dann doch nichts taugen würde. Nur Kiefer Sutherland, der hier nach "Nicht auflegen!" wieder einmal meist im Hintergrund agiert, wirkt bedrohlich. Mit dem Tod der von ihm verkörperten Figur kippt die gesamte Handlung.

Foto: Warner Bros.