Westafrika, im Jahr 1910. Der Forscher James Parker ist nicht besonders glücklich, als nach dem Tod der Mutter seine Tochter Jane bei ihm aufkreuzt. Umso größeren Eindruck macht die aufregende junge Schönheit auf den Fotografen Harry Holt, den Parker engagiert hat, um für seinen Nachruhm zu sorgen. Janes Vater hat sich in den Kopf gesetzt, einen legendären Elefantenfriedhof zu finden. Auf der abenteuerlichen Expedition dorthin gerät die kapriziöse Schöne in die Gewalt des Urwaldmenschen Tarzan. Im Gegensatz zu Parker, der den rätselhaften Wilden für einen Affen hält und unbedingt erlegen will, ist Jane ebenso fasziniert von Tarzan wie er von ihr, und bald will sie gar nicht mehr zurück in die Zivilisation...

Endlos ließe sich mit Bierernst darüber fachsimpeln, wie sehr diese erotische Variante der Tarzanfilme es versäumt, etwas mehr als voyeuristische Fleischbeschau zu bieten. Denn Potential für eine kluge Reflexion der unterschwelligen Sexualität des Tarzan-Mythos gibt es da mehr als genug. Sei's drum, denn John Dereks Vehikel für seine nicht gerade mit Schauspieltalent gesegnete Gattin zählt einfach zu den Filmen, die so schlecht sind, dass sie schon wieder Spaß machen. Miles O'Keeffe als Tarzan ist ein ebenbürtiger Partner für Bo Derek (er kann eher noch weniger als sie), und selbst der gute Richard Harris spielt kilometerweit unter seinem Niveau. Dass zudem die Nacktauftritte der Hauptdarstellerin so aufregend sind wie ein Eimer Baldriantee, das verrät die FSK-Freigabe. Ab 12 darf man sich das harmlose Gerangel ansehen.