In der Umgebung von München ist eine gotische Madonnenfigur, "Maria im Elend", gestohlen worden. Die Täter verlangen dafür 300 000 DM Lösegeld, und zwar von einer renommierten Boulevardzeitung, andernfalls wollen sie die Madonna vernichten. In der Chefredaktion der Zeitung wird dieses Angebot heftig diskutiert. Könnte das eine einträgliche und sensationelle Story ergeben? Lansky, ein Fotograf, soll auf alle Fälle versuchen, ein paar Bilder bei der Übergabe zu schießen. Zunächst läuft alles programmgemäß ab. Das Geld wird übergeben und die Madonna in der Schließfachhalle des Hauptbahnhofes unversehrt gefunden. Doch plötzlich ist Lansky unauffindbar. Ein Kollege findet seine Wohnung leer und auf dem Betonboden der Tiefgarage Blut- und Schleifspuren. Kriminalhauptkommissar Veigl wird eingeschaltet. Da meldet sich die Landpolizei. Man hat Lansky in seinem ausgebrannten Wagen in einer Gebirgsschlucht gefunden. Sind die Täter unter ideologisch engagierten Gruppen zu suchen? Immerhin nannten sie sich bei ihrem Erpressungsanruf "Aktionsgruppe zur Säkularisierung von Kirchenbesitz". Oder handelt es ich um Ganoven, die sich mit dieser Bezeichnung tarnen? Ein Gasthaus auf dem Lande, vor dem in der Nacht ein Wagen gestohlen wurde, eine Aktmodell-Agentur, ein Immobilienbüro und ein Taxichauffeur geben Auskünfte. Wird es Veigl auf diesem vielfach gewundenen Weg gelingen, des Täters oder der Täter habhaft zu werden?