In der Wohnung der Familie Däubler fallen spät nachts nach einer lautstarken Auseinandersetzung mehrere Schüsse. Nachbarn alarmieren die Polizei. Die Tür wird aufgebrochen. Den Beamten bietet sich ein grauenhafter Anblick: Ein Mann, eine Frau und ein Kind liegen von Pistolenschüssen hingestreckt da, die offenbar vom Mann abgegeben worden sind. Die Frau ist tot, bei Mann und Kind sind noch Lebenszeichen erkennbar. Die Ermittlungen im Fall Däubler gestalten sich für Kommissar Lutz äußerst schwierig. Der Ehemann ist nicht vernehmungsfähig, das Kind ringt mit dem Tod. Ein Unbekannter soll in jener Nacht nach dem Fallen der Schüsse das Haus fluchtartig verlassen haben. Aber bald stellt sich heraus, daß der Ehemann der Täter ist. Was fehlt, ist das Motiv. Alle Angaben, die im Lauf der Ermittlungen zusammenkommen, ergeben das Bild einer ganz normalen intakten Familie ohne irgendwelche erkennbaren Schwierigkeiten. Nachdem Däubler vernehmungsfähig ist, reagiert er bestürzt auf die Tat. Er kann sich nicht mehr daran erinnern.(Erstsendung ARD/SDR 10. Januar 1982)