Nach dem Tod seiner Frau führt es den mittellosen Jakob im Jahr 1870 mit seinem Sohn Andris in die Berge. Denn in einem Dorf in den Hohen Tauern soll angeblich Gold gefunden worden sein und Jakob hofft, dort Arbeit zu finden. Und tatsächlich erhält er eine Anstellung bei der hübschen Katharina Radacher. Nach dem Tod des Vaters scheint für Katharina der Verkauf der Schürfrechte auf ihrem Land die einzige Möglichkeit zu sein, den drohenden Ruin des Hofes abzuwenden. Dann findet Andris tatsächlich Gold...

Dies ist in jeder Beziehung ein ungewöhnlicher Heimatfilm von Rüdiger Nüchtern, denn hier geht es zwar auch um Liebe, aber vornehmlich steht die Armut jener Tage im Vordergrund. Dank guter Darsteller und toller Bilder ist dies ein packendes historisches Drama, das thematisch an ähnlich gelagerte Regiearbeiten wie etwa Jo Baiers "Schwabenkinder", "Xaver Schwarzenbergers "Andreas Hofer" oder Hans-Günther Bückings "Jennerwein" erinnert.

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